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Serienaufnahme
des Venustransits |
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7.25 Uhr |
Während des Venustransits nahm ich alle 5 Minuten ein
Bild durch den 62/840 mm Refraktor auf 100 ASA bei 1/30 s Belichtungszeit auf.
Einige davon sind links zu sehen. In der Serienaufnahme oben verwendete ich
jedes dritte Bild. Der leichte Knick in der Mitte der Serienaufnahme entstand
durch meine mangelhafte Justierung. Ich habe die Montierung um 7.00 Uhr (6.00
Uhr MEZ) einfach nach Augenmaß im rechten Winkel zur Sonne ausgerichtet. Das
allein wäre wohl bei Sonnenaufnahmen noch kein Problem gewesen, aber nach der
Hälfte des Transits suchte sich mein Kameragehäuse ausgerechnet ein Stativbein
als Ziel. Ich musste die Stunden- und Deklinationsachse jeweils um 180° drehen,
um dieses Zusammentreffen zu vermeiden. Erst auf den Fotos bemerkte ich, dass
dies einen scheinbaren Richtungswechsel der Venus zur Folge hatte. |
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8.00 Uhr
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Aus allen Fotos habe ich dann auch einen kurzen
Zeitrafferfilm des gesamten Ereignisses zusammengestellt. Leider ist mir kein
Computerprogramm bekannt, das mehrere Bilder automatisch in der richtigen Lage
zu einem Film zusammenführt. Also musste ich alle Bilder per Hand mit der Maus
übereinander legen und ausrichten. Das gelang mir wohl nicht perfekt, denn das
Video ruckelt ein wenig. Trotzdem war es für mich schon ein schöner Anblick,
die Venus erstmals über die Sonnenscheibe "rasen" zu sehen.
Hier die komprimierte
Version:

Venustransit im Zeitraffer 2500-fach (9s 528kB,
WindowsMediaVideo)
(Die Auflösung
beträgt in der komprimierten Version 510 x 510 Punkte. Das Video kann als
Vollbild betrachtet werden) |
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8.35 Uhr
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9.10 Uhr
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Für Aufnahmen mit der Hi-8 Kamera nutze ich an diesem Tag
den 50/540 mm Refraktor. Die Auflösung dieses Teleskops ist zwar
nicht besonders hoch, trotzdem erhoffte ich mir durch Addition mehrerer
Einzelbilder bessere Ergebnisse. Leider hat die Einstellung der Bildschärfe bei
den Aufnahmen versagt. Die Ergebnisse waren eher enttäuschend. Das einzige
akzeptable Bild ist hier rechts zu sehen. |

8.31 Uhr
etwa 3m
Brennweite |
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Aus den unscharfen Aufnahmen mit der Videokamera, die ich während der
Eintrittsphase der Venus in die Sonnenscheibe machte, habe ich noch ein
Minivideo zusammengestellt. |
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9.45 Uhr
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Eintritt der Venus in die Sonnenscheibe 7.22 Uhr bis
7.42 Uhr; Einzelbilder wurden im Abstand von etwa 2 Minuten aufgenommen (2s
23kB, WindowsMediaVideo) |
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An einem weiteren 62/840 mm Refraktor nutzte ich die
Projektionsmethode, um den Transit ständig beobachten zu können. Gegen Ende
des Venusdurchgangs habe ich den Projektionsschirm mit der Videokamera
aufgenommen - mit erstaunlichen Resultaten. Die eigentliche Aufnahme erscheint
recht blass.
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10.20 Uhr
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Aber nach einer Bearbeitung am Computer sind die Bilder
gar nicht so schlecht.
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10.55 Uhr
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Videoaufnahme des
Projektionsschirms
Bild entzerrt und kontrastverstärkt
Da man das Bild bei der Projektionsmethode nicht direkt
senkrecht aufnehmen kann (das Fernrohr ist im Weg), wird das Bild etwas
verzerrt. Das kann man am Computer recht gut korrigieren.
Die folgende Bildserie zum Ende des Venustransits habe
ich mit dieser Methode aufgenommen.
Austritt der Venus aus der Sonnenscheibe |
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11.30 Uhr
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13.02
Uhr
13.03
Uhr
13.06 Uhr
  
 
13.12
Uhr
13.15
Uhr
13.19 Uhr
Da der Fotoapparat am Fernrohr eine andere Lage hatte
als das Bild auf dem Projektionsschirm, erscheint diese Bildfolge in einer
anderen Richtung. |
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12.05 Uhr
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12.40 Uhr
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Auch aus diesen Aufnahmen habe ich ein weiteres Minivideo
zusammengestellt. Da die zeitliche Abfolge der Aufnahmen unregelmäßig war,
habe ich fehlende Einzelbilder durch Überlagerung des vorangehenden und
nächsten Bildes erzeugt.
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Austritt der Venus
aus der Sonnenscheibe 13.02 Uhr bis
13.23 Uhr; Einzelbilder wurden im Abstand von etwa 2 Minuten aufgenommen
bzw. erzeugt (2s
23kB, WindowsMediaVideo) |
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13.15 Uhr
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Die Beobachtung dieses Venustransits war also recht
erfolgreich. Bis zum nächsten Transit müssen wir nun bis in das Jahr 2012
warten. In Deutschland kann man am 6. Juni in den frühen Morgenstunden aber nur
noch das Ende des Ereignisses verfolgen. Einen weiteren Transit der Venus wird
wohl kaum ein jetzt lebender Mensch sehen können.
Es gibt da ja noch den nächsten Merkurtransit. Der ist
zwar nicht so spektakulär, aber eine Beobachtung mit dem Fernrohr lohnt
allemal. In Deutschland müssen wir darauf allerdings immerhin bis zum Jahr 2016
warten.
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