Der große Orionnebel ist wohl der einzige Gasnebel, der bereits mit bloßem Auge zu sehen ist. Durch ein Fernrohr werden je nach Öffnung viele Strukturen sichtbar.
In unserer Milchstraße findet man viele Nebel, die aus Staub und Gas bestehen. Wie auch im Orionnebel sind sie oft Gebiete, in denen viele neue Sterne entstehen. Einige Nebel werden durch Sterne zum Leuchten angeregt, andere verdecken den Hintergrund als schwarze Flecken. Besonders interessante Gebilde entstehen, wenn sich verschiedene Nebel überlagern. Eines der bekanntesten Beispiele ist hier der Pferdekopfnebel, der sich ebenfalls im Sternbild Orion am linken Gürtelstern befindet. Dort wird helles Gas von einer Dunkelwolke in Form eines Pferdekopfes überlagert.
Der Orionnebel ist in manchen Teilen hell genug, dass eine
Videokamera bei größtmöglicher Lichtempfindlichkeit die hellsten Stellen
abbilden kann. Links im Bild ist die Umgebung des "Trapezes" im
Zentrum des Orionnebels zu sehen. Die Aufnahme entstand durch das 150/1200
Teleskop und musste am Computer in Helligkeit und Kontrastumfang stark
nachbearbeitet werden.
Andere Details des Orionnebels konnte ich mit dieser
Methode nicht sichtbar machen.